Einleitung
 

            

 

In Deutschland erkranken nach einer Studie aus dem Jahr 2002 etwa 6.000 bis 8.000 Patienten neu an chronischen myeloproliferativen Erkrankungen.

Darunter versteht man eine Gruppe von Veränderungen des Knochenmarkes, die in der Regel langsam entstehen und meist an charakteristischen Verschiebungen der Zusammensetzung des Blutbildes erkannt werden.

Die Entscheidung, ob eine Therapie erforderlich ist, wann damit begonnen werden sollte und welche Behandlung als erste Maßnahme in Betracht kommt, kann nur nach einer gründlichen Untersuchung durch einen hämatologisch erfahrenen Arzt getroffen werden.

Hierzu ist eine ausführliche Aufklärung über die individuelle Situation sowie die Chance und Risiken der verschiedenen Behandlungsstrategien erforderlich. Häufig gibt es mehrere Therapieoptionen.

Bedingt durch die rasche Entwicklung der medikamentösen Therapie und der Transplantationsmedizin ist nicht immer bekannt, welches die beste Option in einer bestimmten Situation ist. Aus diesem Grund gibt es in den deutschsprachigen Ländern so genannte klinische Studien, in denen die möglichen Behandlungsverfahren verglichen werden. Solche von großen Gruppen spezialisierter Ärzte sollen die Gewähr bieten, daß neue Konzepte den Patienten schnell zugänglich gemacht werden können.

Durch Teilnahme an solchen Studien sollen Patienten sicher sein können, eine optimale Diagnostik und eine dem Stand der medizinischen Wissenschaften angepasste Therapie zu erhalten und zu einem Erkenntnisgewinn beizutragen, der auch zukünftigen Patienten mit chronischen myeloproliferativen Erkrankungen zugute kommt.

 

Hinweis:

Keine Internetseite, keine Broschüre und auch keine Selbsthilfegruppe können den persönlichen Kontakt mit dem Arzt des Vertrauens ersetzen.

Unter der Option „Dateien“ auf unserer Yahoo-homepage finden Sie unter anderem die MPD-Ärzteliste Europa (auch hier gelistet unter ...), in der eine Auflistung der MPD-Fachärzte, von denen unsere Mitglieder behandelt werden, zur Verfügung steht.

Es handelt sich hierbei um KEINE Wertung, die Liste soll lediglich all jenen weiterhelfen, die vielleicht noch keinen MPD-Arzt gefunden haben oder ihren bisherigen Arzt wechseln wollen.

 

Hinweis zu den Informationen über myeloproliferative Erkrankungen:

Die grundlegenden Infos stammen aus der Patientenbroschüre CHRONISCHE MYELOPROLIFERATIVE ERKRANKUNGEN, „Ratgeber für Patienten“, Autorin Dr. Ute Berger Medizinische Universitätsklinik Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg

Weitere Informationen entstammen den MPD-faqs amerikanischen MPD-digest-list

 

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